Willkommen in der Hölle Ost

Sa, 19.10.2019 - 19:00 Uhr: SV BW Goldbach/Hochheim - SV Hermsdorf (M-TL): 21:13 (10:7)

So, 20.10.2019 - 15:00 Uhr: HBV Jena 90 III - SV Hermsdorf III (M-VL): 20:20 (8:10)

   

In keinem Moment gefährdet

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Arnstadt. Mit einem Sieg, der in keinem Moment gefährdet war, konnten die Handballer des SV Hermsdorf die Heimreise am Sonnabend antreten. Das Team von Trainer Pierre Liebelt siegte souverän beim Tabellenschlusslicht SG Motor Arnstadt/Plaue, die damit immer noch auf ihren ersten Sieg in der Saison warten müssen.

„Wir sind gut in die Partie gestartet, haben uns dann aber zwischenzeitlich etwas schwer getan in der ersten Halbzeit“, resümierte Pierre Liebelt , dessen Team nach sechs Minuten mit 5:1 in Führung lag. Cedric Schreiber , Jan Heilwagen und Florian Stuhlert waren für den formidablen Vorsprung verantwortlich. In der 18. Spielminute wiederum lagen die Kreuzritter mit fünf Toren in Front, doch anschließend hatten die Hausherren ein kleines Hoch, konnten sie doch ihren Rückstand auf zwei Treffer (6:8/21.) verkürzen. Es war eben jene Phase, in der sich die SV-Protagonisten schwer taten. Beim Pausenpfiff lautete der Spielstand 11:8 für die Kreuzritter.

In den folgenden fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten sich die Gäste dank Jan Heilwagen, Sebastian Hammer , Felix Reis und Martin Ehm auf sechs Tore (15:9/35.) absetzen – und damit war die Partie auch schon entschieden. Der SV Hermsdorf baute nun seine Führung sukzessiv aus, konnte in der 47. Spielminute einen Vorsprung von zehn Toren (21:11) sein Eigen nennen und siegte schließlich mit 29:15.

„In der zweiten Halbzeit haben wir einfach unser Tempo gesteigert, außerdem hat die Verteidigung sehr gut gearbeitet und war sehr konstant“, sagte Pierre Liebelt , der insbesondere die Leistung von Torhüter Petr Nedved lobte. Nichtsdestotrotz monierte der Trainer, dass seine Mannschaft auch in der Lage gewesen wäre, über 30 Tore zu erzielen, wenn denn seine Spieler die Chancen besser verwertet hätten.

Und etwas anderes brannte Pierre Liebelt noch unter den Fingernägeln: die ruppige Spielweise des Gegners, insbesondere gen Ende der Begegnung, als bereits alles schon entschieden war. Liebelt sprach von mindestens zwei Roten Karten, die die Unparteiischen Spielern von Arnstadt/Plaue hätten geben müssen. Eine Meinung, die der Coach nicht exklusiv hatte, auch Jan Heilwagen verwies auf eine gewisse Disharmonie in puncto Zeitstreifen für beide Teams seitens der Schiedsrichter.

Nach dem Auswärtstermin rangiert der SV Hermsdorf nun auf Platz vier der Tabelle, hat nun zwei Wochenenden spielfrei, bevor die Holzländer dann nach Mühlhausen müssen.

SV Hermsdorf : Stuhlert 4, Schreck 4, Reis 3, Schreiber 3, Nedved , Hammer 4, Heilwagen 7, Ehm 2, Zehmisch, Möller 2, Remde, Krüger

(Quelle: OTZ /Marcus Schulze / 11.03.19)

   

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