21.04.2007 - HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch - SV Hermsdorf

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Infos zum Spiel:

Datum: 21.04.2007
Halbzeit- / Endstand: 13 : 11 / 29 : 22

Spielbericht 1 (Quelle OTZ)
SV Hermsdorf verliert 22:29 in Kleinich
Handball: Es bleibt beim 4-Punkte-Polster

Hermsdorf (OTZ/piek). Vier Spieltage vor Schluss ist alles beim Alten geblieben am Tabellenende der Regionalliga Südwest. Der SV Hermsdorf hat am Sonnabend in Kleinich bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 22:29 (11:13) verloren. Parallel unterlag Schlusslicht Vallendar gegen Saarpfalz 30:36. Damit bleibt es beim Vier-Punkte-Polster für die Ostthüringer. "Das ist das einzig Positive", meinte Hermsdorfs Trainer vor der Rückfahrt ins 430 Kilometer entfernte Hermsdorf.
Denn: die 22:29-Niederlage gegen Irmenach war vermeidbar. Doch mit sage und schreibe 40 Ballverlusten nach Fehlwürfen und technischen Fehlern kann man auch gegen biedere Irmenacher nichts holen. Für die hohe Quote machte Reis vor allem das Klebemittelverbot verantwortlich. Bis zur Halbzeit lagen die Hermsdorfer in Augenhöhe. Das offensive 4:2-Deckungssystem zeigte Wirkung. Irmenach verspielte einen 11:5-Vorsprung.
Acht Minuten später war Hermsdorf bis auf 11:12 ran. Zu mehr reichte es nicht. Beim 13:19 (39.) verballerten die Hermsdorfer drei freie Bälle. Der Gegner konnte sich auf seine 1:0-Konter verlassen und kam am Ende zu einem wenig spektakulären 29:22-Sieg. Enttäuschend war die Angriffsleistung: Den Hermsdorfer Handballern gelangen pro Halbzeit lediglich elf Tore.
Spielberichte 2 (Quelle OTZ)
Zweimal dicht an einer Wende
Handball: Niederlage der Hermsdorfer unnötig - Am Tabellenende alles wie gehabt

Männer, Regionalliga. Die insgeheim erhoffte Überraschung ist ausgeblieben. Hermsdorfs Handballer haben am Sonnabend in Kleinich bei der HSG Irmenach mit 22:29 (11:13) verloren.
Die Niederlage dürfte nicht so schmerzen. Parallel verlor Schlusslicht TV Vallendar sein drittletztes Heimspiel gegen Saarpfalz (30:36). Am Tabellenende der Südwest-Staffel bleibt alles wie gehabt.
SVH-Trainer Steffen Reis ärgerte sich trotzdem über diese unnötige Niederlage. "Wir haben zwar mit sieben Toren Differenz verloren, doch der Gegner war heute absolut schlagbar."
Zweimal war seine Mannschaft ganz dicht dran. Nach 28 Minuten stand es nur noch 11:12. Irmenach kam mit der offensiven 4:2-Deckung nicht zurecht. Nach dem Wechsel - der Gastgeber war von 13:11 bis auf 19:13 davon gezogen (39.) - brachten die Ostthüringer drei freie Bälle aus sechs Metern nicht im Kasten unter. "Da hatten wir noch mal die Chance, das Spiel spannend zu machen", meinte SVH-Spieler Mario Kühne.
Das klappte nicht. Diese drei Szenen waren typisch fürs gesamte Offensivspiel. Der Irmenacher Keeper wurde regelrecht berühmt geworfen. Der konnte am Ende 22 Bälle abwehren. Fast doppelt so viele Ballverluste leistete sich der Gast im gesamten Spiel nach Fehlwürfen und Fehlern. "Wenn wir davon nur ein Drittel zu Toren genutzt hätten, wären wir locker als Sieger von der Platte gegangen", analysierte Reis.
Eine gute Partie machte Kreisläufer Jens Geisenhainer. Zuletzt gegen Mühlheim saß der Kapitän nur auf der Bank, weil sein Mitspieler Manuel Rust richtig gut begann. Nach dieser Leistung von "Geisi" dürfte Reis auf der Kreisposition die Qual der Wahl haben fürs Hochdorf-Spiel am kommenden Sonnabend.
Mit einem Sieg könnte sich der SV Hermsdorf endgültig allen Abstiegssorgen entledigen. Vallendar spielt erst am Sonntag bei Nieder-Roden.

SVH:
Liebelt, Bohnstedt, Nowak, Geisenhainer (6), Parybyk (1), Kühne, Schneider (2), Herzig (1), Herling (3), Ladusch (1), Högl (2), Bergner (6)

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