23.09.2006 - HSG Römerwall - SV Hermsdorf

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Infos zum Spiel:

Datum: 23.09.2006
Halbzeit- / Endstand: 18 : 11 / 39 : 24
   
Spielbericht (Quelle OTZ http://www.otz.de)
Handball: Römerwall nutzt zwei Zeitstrafen zur Führung - Harmlos nach der Pause
Von Jens Henning Regionalliga. Zweites Spiel, zweite Niederlage, eigentlich ist für die Handballer des SV Hermsdorf am Sonnabend bei ihrem Gastspiel gegen den Vorjahresdritten HSG Römerwall das Normale eingetreten. Wenn da nicht das fast schon blamable Endergebnis von 24:39 gewesen wäre.

Wie schon beim Heimspiel gegen Nieder-Roden begnügten sich die Holzländer mit einer guten Halbzeit. Nach dem 3:7-Fehlstart (10.) deuteten die Hermsdorfer ihre Klasse an, kamen heran und gingen nach 24 Minuten sogar mit 11:10 (!) in Führung.

Die Bank mit Trainer Steffen Reis und Betreuer Ralf Kühne durfte auf ein vernünftiges Resultat hoffen. Binnen sechs Minuten waren alle Träume zerplatzt. Hermsdorf kassierte zwei Zeitstrafen, Römerwall rückte mit dem 18:11 - acht Tore in Folge ohne Gegentor - wieder alles in die gewohnten Bahnen. Selbst nach 36 Minuten beim Stand von 15:20 befanden sich die Hermsdorfer noch im Soll.

Was dann auf dem Parkett der Schulturnhalle vor den 120 Zuschauern abging, hatte aus Hermsdorfer Sicht nichts mit Regionalliga-Handball zu tun. Fehler über Fehler, harmlose und halbherzige Würfe, die Gäste gingen von Minute zu Minute unter.

Der unschöne Begriff aus der Fleischer-Branche vom "Abschlachten lassen" machte nach der Partie sofort die Runde. Kein Wunder, eine Niederlage mit 15 Toren Differenz gab´s schon lange nicht mehr für die in der Oberliga Thüringen siegverwöhnten Hermsdorfer.

Ein mächtig angefressener Trainer Steffen Reis kündigte für heute Abend statt einer lockeren Einheit in der Schwimmhalle eine einstündige Krisensitzung an.

"Wenn man das Ergebnis hört, könnte man meinen, die Jungs hätten Konditionsprobleme. Das ist aber nicht an dem. Wir hören nach 25 Minuten auf, Handball zu spielen. Ich will wissen, woran das liegt. Die Jungs sollen mal ihr Herz ausschütten."

Recht hat er. Nimmt man die ersten 25 Minuten aus den ersten zwei Punktspielen als Maßstab, wäre Hermsdorf wahrscheinlich Tabellenführer. Nach dieser Pleite werden die schärfsten Kritiker wieder auf den Plan rücken. Sie werden sich bestätigt fühlen, wenn sie sagen: Hermsdorf ist zu stark für die Oberliga Thüringen, aber zu schwach für die Regionalliga Südwest. Wieder zurück in Hermsdorf ist Robert Herling. Der Rechtshänder war erst in der Sommerpause nach Bayreuth gewechselt.

SVH: Passarge, Liebelt, Kietzmann (4), Nowak (2), Geisenhainer, Parybyk, Schneider, Heilwagen (1), Kühne (4), Klecha (1), Herling (2), Bergner (3), Herzig (7).

7:3 (10.), 10:11 (24.), 18:11 (30.), 20:15 (36.), 39:24 (60.)

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