26.04.2008 - HG Saarlouis - SV Hermsdorf

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Infos zum Spiel:

Datum: 26.04.2008
Halbzeit- / Endstand: 19 : 20 / 41 : 36
Spielbericht (Quelle OTZ)
Tabellenzweiten fast blamiert
Handball: Starke Leistung von Hermsdorf - In der Schlussphase fehlen Alternativen

Regionalliga. Da dachten viele, Hermsdorfs Handballer werden beim Tabellenzweiten Saarlouis eine derbe Klatsche fangen. Das ganze Gegenteil war der Fall - das ist der Sport. Um ein Haar hätte Hermsdorf dem haushohen Favoriten HG Saarlouis am Sonnabend in eigener Halle tüchtig blamiert.
Mit 41:36 behielt die HGS am Ende knapp die Oberhand. Nur die letzten zehn Minuten sah man einen Unterschied zwischen dem Absteiger und dem künftigen Vizemeister. "Uns fehlten die Alternativen auf der Bank , sagte Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich.
Sein Co-Trainer Mario Kühne, der sich auch diesmal das Trikot überstreifte, musste nach 15 Minuten verletzungsbedingt raus. Da waren es noch acht Feldspieler.
Wer weiß, wie"s an diesem Abend gelaufen wäre, hätte Friedrich einen Stefan Riedel oder Marcus Parybyk noch zusätzlich dabei gehabt.
"Ich muss den Jungs, die heute die Reisestrapazen auf sich genommen haben und so ein starkes Spiel abgeliefert haben, ein Kompliment machen , sagte der Trainer. Bis zur 50. Minute durfte er sogar von mehr träumen, als von einer knappen Niederlage. Hermsdorf, das in Halbzeit eins schon zweimal mit drei Toren führte, hatte den 29:29-Ausgleich geschafft.
"Dann hat die Routine von Saarlouis gesiegt. Schade, vielleicht haben wir zu schnell den Abschluss gesucht. Trotzdem, kein Vorwurf an die Mannschaft! Wenn mir jemand vor dem Anpfiff gesagt hätte, wir werden heute bis zehn Minuten vor Schluss ein Unentschieden halten, den hätte ich nicht geglaubt.
Die Gäste wirkten im Angriff sehr leichtfüßig. In der Abwehr wurde stark gearbeitet. Saarlouis ließ den Ball schnell laufen. "Wir mussten weite Wege gehen , sagte Friedrich. Das verlangte von den Gäste eine enorme Laufbereitschaft.
Bis sechs Minuten vor Schluss hielt Hermsdorf beim 33:36 einen Drei-Tore-Rückstand. Der Traum vom völlig unerhofften Punkt war zu diesem Zeitpunkt ausgeträumt. "Ich kann meine Worte aus der Vorwoche nur wiederholen. Schritt für Schritt geht es bei uns vorwärts. Sicher hätten wir einen Punkt mitgenommen. Wie sich die Mannschaft heute präsentiert hat, stimmt mich zuversichtlich auch die künftige Oberligasaison , sagte Friedrich.

SVH: Liebelt, Friedrich, Ladusch (3), Rust (3), Grießbach (3), Geisenhainer (3), Heilwagen, Kühne (1), de la Motte (3), Herling (10), Högl (10).


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