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Gerüstet für Wochen der Wahrheit

Handball: Hermsdorfer gewinnen 40:25

Männer, Oberliga. ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf 25:40 (12:20)
Hermsdorfs Handballer haben sich eingespielt für die Wochen der Wahrheit. Am Sonntag gelang in Eisenach bei der Zweitbundesliga-Reserve im vierten Auswärtsspiel der vierte Saisonsieg. 40:25 hieß es am Ende. Hermsdorf bleibt damit als einzige Mannschaft der Oberliga weiter ungeschlagen.

Die Ostthüringer scheinen gerüstet für die vier Topduelle innerhalb von 50 Tagen: Hermsdorf muss nacheinander nach Goldbach (12.12.), Ronneburg (19.12.), Ziegelheim (16.1.) und Erfurt (31.1.). In der Vorsaison holte der SVH aus diesen vier Partien immerhin 5:3-Punkte.

Unterbrochen werden diese Kracher-Wochen nur vom Heimspiel gegen Werratal (23.1.) und vom Achtelfinal-Pokalspiel beim Landesliga-Zweiten Nordhäuser SV am 9. Januar.

SVH-Trainer Jens Friedrich sprach nach dem Abpfiff von einer geschlossenen Mannschaftsleistung. "So stelle ich mir das vor, aus einer gesicherten Abwehr heraus über Konter und die zweite Welle zu leichten Torerfolgen zu kommen."

Eigentlich ist Friedrich kein Freund von Einzellob. Diesmal kam er nicht umhin, seinen Kapitän Stefan Riedel herauszustellen. "Der Stefan hat nicht nur zehn Mal getroffen, er hat auch in der Abwehr stark gespielt. Das war eines seiner besten Spiele unter meiner Leitung."

Bis zum 10:14 hielten die Eisenacher mit. Hermsdorf reichten zehn überragende Minuten vor der Pause, um bis auf 20:12 wegzuziehen. Die Friedrich-Truppe ließ auch nach der Pause nicht locker. Beim 26:16 waren es schon zehn Tore Unterschied, beim 30:18 zum ersten Mal zwölf Tore. Am Ende notierten die Schiedsrichter einen 40:25-Sieg im Spielberichtsbogen.

Was noch auffiel: Der spätere Sieger leistete sich während der 60 Minuten kaum Wurffehler und nur sehr wenige technische Fehler. Hermsdorf schnappte dem HSV Ronneburg wieder die Tabellenführung weg. Die Ronneburger hatten am Sonnabend mit ihrem Sieg bei Werratal vorgelegt. Das Fernduell mit Ronneburg geht weiter. Vor dem ersten Top-Spiel in Goldbach haben die Hermsdorfer noch Sonneborn zu Gast. Jens Friedrich blieb sich seiner Linie treu. "Damit beschäftige ich mich noch nicht. Mein Fokus liegt einzig und allein beim Sonneborn-Spiel."

SVH: Liebelt, Nedved - Opel, Högl (5), Grützbach (2), Werrmann (1), Riedel (10), Bergner (7), Parybyk (1), Heilwagen (7), M. Varchmin, Steinbach (4), Najman (1), Rust (2).

(Quelle:OTZ)

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