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Jenaer bringen ihr Spiel durch

Handball: Nach zweiter Auswärtsniederlage rutscht SV Hermsdorf II ins Mittelfeld

Männer, Landesliga. HBV Jena 90 - SV Hermsdorf II 36:32 (16:17)
Vor dem Anpfiff hatte Hermsdorfs Trainer Bernd Mühlberg das Spiel als Richtungsweisend beschrieben. Nach dem Spiel und der 32:36-Niederlage weiß er, wohin es für seine junge Mannschaft in der Landesligasaison geht, wohl nur in Richtung Tabellenmittelfeld.

"Auswärts haben wir unsere Probleme, da fehlt uns die Cleverness, da sind wir nicht abgezockt genug, um in den hektischen Phasen den Kopf oben zu behalten", sagte Mühlberg.

So war's schon zum Liga-Start in Ronneburg, so war es auch am Sonnabend in der Sporthalle in Lobeda-West.

In einer lange Zeit ausgeglichenen Begegnung - Hermsdorf II führte sogar noch 27:25 und später 28:26 - brachten die Jenaer ihr Spiel in der Schlussphase durch. Carl Hollweg und Kilian Franke, die beiden HBV-Werfer aus dem Halbfeld, bereiteten der Abwehr großes Kopfzerbrechen. "Sie haben uns das Leben schwer gemacht. Sie haben das Spiel letztendlich für Jena gewonnen", sagte Mühlberg.

Das Gäste-Spiel wirkte ab der 50. Minute sehr zerfahren. Die Torerfolge resultierten aus Zufallsprodukten. "Deshalb war der Sieg der Jenaer auch verdient, sie sind kämpferisch sehr stark, sie waren uns physisch überlegen. Hier haben es auch andere Mannschaften schwer, Punkte zu entführen", sagte Mühlberg.

Der sah eine starke Startphase. Seine Jungs lagen schnell 8:3 vorn, genauso schnell kam Jena auf 8:9 heran. Bis zur Halbzeit lag Hermsdorf II meist vorn. Nach Wiederbeginn drehte die Partie. Jena führte fast immer mit einem oder zwei Toren.

Mit dem Sieg schob sich der HBV Jena auf Rang vier nach oben in der Tabelle. Hermsdorf II findet sich nach seinem dritten Pflichtspiel und seiner zweiten Saisonniederlage auf Platz sieben im Zehner-Feld wieder. Am 8. November kommt mit Fortuna Großschwabhausen der verlustpunktfreie Tabellendritte nach Hermsdorf. "Wir müssen versuchen, unsere Punkte in den Heimspielen zu holen. Da sind wir in der Lage, unser Spiel bis zum Ende durchzubringen."

SVH II: Meißner, Hentschel - P. Rudolf (1), Wendt (3), Bauer (2), Ihl, Baum (4), Teichmüller, H. Rudolph (8), Krüger (7), Schreck (7).

(Quelle:OTZ)

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