20.02.2010 - HSV Apolda 1990 II - SV Hermsdorf II

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Tabellenführung abgegeben

Handball, Landesliga: Hermsdorf II verliert 30:32 beim neuen Spitzenreiter HSV Apolda II

 

HSV 1990 Apolda II – SV Hermsdorf II: 32:30 (14:14)
Apolda. Sechs Tage nach dem überraschenden Pokaltriumph gegen den Oberligisten HSC Erfurt verloren die Handballer des SV Hermsdorf II in der Landesliga am Sonnabend bei der Reserve des HSV Apolda 32:30

Sieben Spiele vor Ende der Serie mussten die Hermsdorfer die Tabellenführung an Apolda II abgeben, da Verfolger Aufbau Altenburg parallel gegen HBV Jena 29:29 spielte. Hermsdorf II ist Dritter.

“Es war eine sehr unglückliche Niederlage. Bis zur 45. Minute haben wir in der Abwehr sehr gut gestanden“, sagte Trainer Bernd Mühlberg. Zwischenzeitlich führte der Gast beim Stand von 25:19 schon mit sechs Toren.

Vier vergebene Siebenmeter, dazu eine Reihe verworfene freie Bälle und einige strittige Schiri-Entscheidungen brachten Apolda II in der Endphase wieder ran, brachten Apolda die Führung und brachten Apolda den Sieg.

In der Endphase leisteten sich die in Unterzahl spielenden Hermsdorfer beim Stand von 30:30 einen technischen Fehler. Der HSV bestrafte ihn mit dem 31:30. Noch war ein Unentschieden drin für den Tabellenführer. Doch den Hermsdorfern unterlief ein Abspielfehler. Die Apoldaer schnappten sich den Ball und erzielten das 32:30.

“Apolda hat bis zum Schluss gekämpft und wurde dafür belohnt“, sagte Mühlberg. Er bezeichnete die Niederlage nicht als Rückschlag. „Wir hatten heute die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Es hat nicht ganz gereicht, das ist das Ärgerliche. Wir waren auf Augenhöhe mit der Apoldaer Mannschaft. Bei aller Euphorie nach den letzten Tagen müssen wir auch auf dem Teppich bleiben. Die Mannschaft ist jung. In Apolda kann man schon verlieren“, sagte der SVH-Übungsleiter

Hermsdorfs Restprogramm ist nicht ohne. Der SVH II empfängt am Sonntag, 28. Februar Altenburg und muss noch nach Großschwabhausen (6. März) und Altenburg (27. März). Der Tabellenerste der Landesliga steigt direkt auf in die neue Thüringenliga. Der Zweite könnte es auch schaffen, ist abhängig von der Anzahl der Aufsteiger von der Oberliga in die Mitteldeutsche Oberliga.

SVH II: Szlapka, Hentschel – Wendt (6), Remme (3), Bauer (5), Weise, P. Rudolf (2), Teichmüller, Lüder, Baum (2), Rudolph (7), Krüger (5).

(Quelle:OTZ)

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