Jahn macht den Unterschied

Details Handball - Mitteldeutsche Oberliga: Bad Blankenburg besiegt Hermsdorf

Bad Blankenburg. Das Ostthüringenderby in der Mitteldeutschen Oberliga der Handballer zwischen dem HSV Bad Blankenburg und dem SV Hermsdorf endete am Sonntag Nachmittag 29:24 (14:7) für den Gastgeber.
Bester Werfer beim Sieger war Donatas Puikis (28) mit sechs Treffern, bei den Hermsdorfern trafen Tobias Högl (30) und Mannschaftskapitän Stefan Riedel (29) sieben bzw. sechs Mal.
Die Bad Blankenburger bleiben damit nach 13 von 26 Spieltagen weiter in der Tabellenspitze. Sie haben Kontakt zu den drei Top-Mannschaften aus Leipzig, Freiberg und Dresden.
Für die Hermsdorfer, die nur vom Saisonziel Klassenerhalt sprechen, ist die eigene Handballwelt nach der zweiten Auswärtsniederlage in Folge nicht zusammen gefallen. Die bisher eingefahrenen 13 Punkte aus zwölf Spielen sind erst ein Zwischenschritt hin zum Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga.
Glücklichster Mann dürfte gestern HSV-Trainer Frank Ihl gewesen sein. Er feierte seinen 41. Geburtstag. Seine Mannschaft versüßte ihm seinen Ehrentag mit den Pluspunkten 18 und 19. Geschenke gab es vor dem Anpfiff auch vom Gegner.
Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich (40) schloss sich den vielen Gratulanten an. Friedrich und Ihl kennen sich, sind gemeinsam in Hermsdorf aufgewachsen, besuchten zehn Jahre die gleiche Klasse, sie sind sehr gute Freunde. „Natürlich hätten wir heute gern wenigstens einen Punkt mitgenommen. Es sollte nicht sein", sagte Friedrich nach dem Abpfiff.
Das Spiel war schon mit dem Halbzeitpfiff beim Stand von 14:7 entschieden. Ein Spieler ragte auf dem Parkett heraus. Der 27 Jahre alte HSV-Torwart Tobias Jahn hielt im ersten Durchgang 14 Bälle, im gesamten Spiel waren es 24 Paraden von Jahn.
Die Bad Blankenburger gaben das sieben Tore- Polster nicht mehr ab. Beim 24:16 waren es sogar mal acht Tore Differenz. Als Geburtskind Ihl kurz vor Schluss seine „zweite Reihe" aufs Feld schickte, gab es sofort einen Bruch. Hermsdorf, das gestern mit Ferenc Bergner (36), Maik Grützbach (30), Robert Herling (27) und Eric Fischer (20) gleich auf vier etatmäßige Rückraumwerfer verzichten musste, verkürzte beim 23:26 bis auf drei Tore. Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Hermsdorfer dreieinhalb Minuten vor dem Ende bei einem Tempogegenstoß auf zwei Tore Abstand verkürzt hätten. Da stand der Mann des Spiels, Tobias Jahn, wieder im Kasten. „Die erste Halbzeit müssen wir analysieren und schnell vergessen, die zweite Halbzeit müssen wir analysieren und im nächsten Spiel drauf aufbauen", sagte der Verantwortliche der unterlegenen Mannschaft aus Hermsdorf....."

(Quelle:OTZ)
   

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