SV Hermsdorf schafft vorzeitig Klassenerhalt

Details Handball - Mitteldeutsche Oberliga: Nach dem gestrigen 28:25-Heimsieg über die HSG 2000 Wolfen gerettet

Hermsdorf. Die Handballer des SV Hermsdorf können seit gestern 17.36 Uhr für die zweite Saison in der Mitteldeutschen Oberliga planen.
Mit dem 28:25-Heimsieg (13:11) im Nachholer gegen die HSG 2000 Wolfen können die Ostthüringer von den letzten vier Mannschaften in der Tabelle, von Eintracht Glinde, HSG Naumburg/Stößen, HSV Apolda und TuS Radis nicht mehr eingeholt werden, egal welche Ergebnisse die letzten vier Spieltage bringen.
Der zehnte Tabellenplatz, der reicht um die Liga zu halten, ist sicher. „Wir wollen natürlich auch in den letzten vier Spielen noch punkten. Das sind wir unseren Fans und unseren Zuschauern einfach schuldig, immerhin haben wir noch zwei Heimspiele gegen Apolda und gegen Bad Blankenburg", sagte ein überglückliche SVH-Trainer Jens Friedrich.
Die Hermsdorfer legten gestern mit einer starken Abwehrleistung den Grundstein für den elften Saisonsieg. Nach der Pause zogen die Gastgeber vor den über 400 Zuschauern viermal beim 18:12 (34.), 22:16 (43.), 26:20 (52.) und 28:22 (57.) bis auf sechs Tore weg. Erfolgreichste Werfer beim Sieger waren Maik Grützbach und Radek Najman mit jeweils sieben Toren.
Wolfens Max Najmann vergab beim 19:22 (48.) die Chance, bis auf zwei Tore zu verkürzen. Der Hermsdorfer Torwart Petr Nedved wehrte den Ball aus Nahdistanz ab und hielt damit den Drei Tor-Abstand. In der spielentscheidenden Phase übernahm Abwehrstratege Michael Remme dreimal Verantwortung im Angriff, dreimal brachte er den Ball über die Linie.
Beim 24:20 (51.) spielte der Ball mit dem Tor-Aluminium und dem Körper des HSG-Torwartes Yves Schönboom Ping-Pong. Das Spielgerät prallte gegen den rechten Pfosten, war schon wieder auf dem Weg ins Feld zurück, doch von Schönbooms Schulter prallte der Ball zurück über die Linie.
„Wolfen hat in einigen Phasen mit ihrer schnellen Mitte oder mit der zweiten Welle angedeutet, warum sie so weit oben in der Tabelle stehen. Wir wollten aber unbedingt den Sieg, wir wollten heute alles klar machen. Das hat man gesehen. Ich muss der Mannschaft aber ein großes Kompliment machen", sagte Jens Friedrich.

SVH: Nedved, Szlapka - Opel, Fischer, Schreck (1), Högl (5), Remme (4), Grützbach (7), Bergner, Heilwagen (3), Steinbach (1), Najman (7).

(Quelle:OTZ)

Pressekonferenz: http://www.youtube.com/watch?v=e6vvyXjVIPg
   

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