Acht Tore nach der Pause für SV Hermsdorf zu wenig

Details In der Handball-Oberliga unterliegen die Hermsdorfer der HSG 2000 Wolfen mit 22:27 (15:14).
Wolfen. Hermsdorfs Handballer können offenbar nicht mehr gewinnen.

Nach dem Sieg am 3. April im Hinspiel gegen die HSG 2000 Wolfen und den damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt gab es für den SVH nur noch Niederlagen.

Am Sonnabend unterlag die Mannschaft von Trainer Jens Friedrich im vorletzten Saisonspiel in Wolfen 22:27 (14:15). Es war bereits die dritte Niederlage in Folge nach den Pleiten bei der HSG Freiberg und gegen den HSV Apolda. Die Partie in Wolfen deckte erneut das große Manko des aktuellen Hermsdorfer Jahrganges auf: Es fehlt ein Werfer für die einfachen Tore aus der zweiten Reihe.

In der ersten Halbzeit mühten sich Eric Fischer auf Halbrechts und Marvin Schreck (kam nach 15 Minuten für den am Oberschenkel verletzten Maik Grützbach) auf Halblinks. Sie warfen zusammen sieben der 14 Tore. Nach der Pause gelang den zwei Rückraumwerfern jeweils nur noch ein Treffer.

"Diese Tore haben uns gefehlt nach der Pause. Bei Eric und Marvin hat man heute wieder gesehen, dass beide noch nicht in der Lage sind, konstant über 40 oder 50 Minuten erfolgreich zu spielen", sagte Friedrich.

Da Maik Grützbach nach der Viertelstunde verletzt vom Feld humpelte, fehlten ihm die Alternativen im Angriffsspiel.

Mit Ferenc Bergner sowie den Langzeitverletzten Robert Herling und Marcus Parybyk fehlten drei Rückraumspieler bei den Gästen.

Bis zum 18:18 hielten die Gäste die Partie beim Tabellennachbarn Wolfen ausgeglichen. In den ersten 20 Minuten sah es sogar nach dem achten Auswärtssieg aus. Hermsdorf konnte sich über die Stationen 3:1 und 6:2 bis auf 13:8 wegstehlen. "Bis zum 6:2 und auch in der Phase, als Wolfen auf 7:8 verkürzte und wir uns wieder auf 13:8 absetzen konnten, haben wir fast alles richtig gemacht. Da hatte ich ein gutes Gefühl, das heute hier etwas gehen könnte", sagte Friedrich.

Doch das Polster von fünf Toren war nur eine schöne Momentaufnahme. Als das Pausen-Signal in der Halle ertönte, lag die HSG nach einem Zwischenspurt wieder 15:14 vorn.

In der zweiten Halbzeit gelangen den Hermsdorfern nur noch acht Tore. "Mit so einer Quote kannst du in dieser Liga und dann noch auswärts bei einer der heimstärksten Mannschaften nichts holen. Und dann lagen wir auch mit der Torwurfeffektivität unter fünfzig Prozent. Das reicht nicht, das war zu wenig. Am Ende kommt so eine deutliche Niederlage zustande", sagte Friedrich.

Der will sich mit seiner Mannschaft am Sonnabend im Heimspiel gegen den HSV Bad Blankenburg mit einem Sieg aus der Saison verabschieden.

(Quelle:OTZ)
   

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