Hermsdorfer Handballer siegen im Aufsteiger-Duell

Details In der Handball-Thüringenliga besiegte der SV Hermsdorf II am Sonnabend den VfB Mühlhausen 31:25.
Hermsdorf. SVH-Spieler Hannes Rudolph und sein Trainer Bernd Mühlberg klatschten sich am Sonnabend im Kabinengang der Hermsdorfer Werner-Seelenbinder-Sporthalle demonstrativ ab. "Das war eine klasse Leistung, Hannes", sagte Mühlberg.

Kurz zuvor war der Abpfiff ertönt. Die zweite Hermsdorfer Männermannschaft hatte gegen den Mitaufsteiger zur Thüringenliga VfB Mühlhausen gewonnen. Für den SVH II waren das die ersten zwei Punkte. Auffälligster Mann auf dem Parkett war der am 23. August gerade 20 Jahre alt gewordene Hannes Rudolph. Mühlberg machte das Sonderlob nicht nur an seinen acht erzielten Toren fest, sondern an seiner "sachlichen Spielweise, immer mit dem Blick für den Nebenmann". Der 1,77 Meter große und mit 65 Kilogramm leichtgewichtige Rudolph freute sich. "Es gibt Tage, da gelingt einfach alles. Heute war so ein Tag. Der Trainer hat mit mir in den letzten Tagen und Wochen sehr viel gesprochen. Er hat mir Tipps gegeben, wie ich spielen soll. Das habe ich heute umgesetzt. Ich hoffe, das gelingt mir noch häufiger in der Saison."

Den größten Applaus der 120 Zuschauer in der Sporthalle heimsten allerdings die Torhüter René Meißner und Felix Hentschel ein. Routinier Meißner wurde zwar in der 21. Minute von seinem Gegenüber mit einem weiten Ball zum 9:11 überlistet, Meißners Antwort dauerte keine 35 Sekunden. Da parierte er einen Konter. Hentschel hielt in den zweiten 30 Minuten zehn Bälle. Für Trainer Mühlberg war die Abwehr der Sieggarant "Sie stand sehr stabil, die 6:0-Deckung war heute unser Prunkstück. Das Lob verdienen sich die beiden Torhüter und die gesamte Abwehr gleichermaßen", sagte der Hermsdorfer Übungsleiter.

Bis zur 41. Minute und mit dem Treffer von Rechtsaußen zum 20:21 hielt der Gast aus Mühlhausen das Duell offen. Martin Lüder, Hannes Rudolph vom Siebenmeterpunkt und André Werrmann brachten die Heimmannschaft mit ihrem Dreierpack zum zwischenzeitlichen 24:20 (45.) auf die Siegerstraße. Beim 29:23 (55.) waren es zum ersten Mal sechs Tore. Diese Tordifferenz stand auch nach dem Abpfiff an der Anzeigetafel beim 31:25.

Bei aller Freude über den erfolgreichen Einstand in die neue Liga sah Trainer Bernd aber Mühlberg auch noch Schatten. "Das Spiel nach vorn war nicht fehlerfrei. Der Tempo-Gegenstoß hat mir nicht gefallen."

(Quelle:OTZ)
   

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